Night on Bike 2019

Es ist zwar schon wieder gut zwei Wochen her, aber wir wollen euch nicht unseren fantastischen Bericht von Christina zur Night on Bike 2019 in Radevormwald vorenthalten:

Qualen und Strahlen

Warum tut man sowas?!?“ – ungläubig schaut mich ein Arbeitskollege an, als ich von meinem Vorhaben erzähle, am Wochenende in einem Team aus sechs Fahrern ein 24h-Mountainbike-Rennen zu bestreiten. Die Night on Bike in Radevormwald ist als Veranstaltung auserkoren, die Wälder des Bergischen und die eigenen körperlichen Grenzen zu erkunden; zudem liegt das schön nah an Wuppertal, der Heimat von greenzone biking.

Schon vor Wochen haben wir uns getroffen und Listen erstellt, was alles benötigt wird und wer was mitbringen soll: Pavillons als Schutz vor Sonne und Regen, Verpflegung, Licht, Werkzeug, Sitz- und Schlafgelegenheiten und viele Kleinigkeiten. Am Freitag Nachmittag schon bauen wir unsere Box im Fahrerlager auf der „Alm“ von Inspingrade auf. Dann geht es für eine geruhsame Nacht ins heimische Bett.

Unser Team ist bunt gemischt: Selbstständige Handwerker, Schüler, Schreibtischtäter, gestandener Familienvater. Wir alle sind Hobbyfahrer. Niemand ist darauf vorbereitet hier vorne mitzufahren. Darum geht es nicht.

Zum Start um 12 Uhr am Samstag Mittag schicken wir Christian, unseren besten Mann mit der meisten Rennerfahrung, ins Rennen. Er setzt sich bravourös durch und erklimmt schon nach weniger als 24 Minuten den „Schweineberg“ am Ende des rund zehn Kilometer langen Rundkurses. Ich mache mich als Dritte auf den Weg. Natürlich habe ich die Strecke tags zuvor abgeradelt, aber wenn man so schnell wie möglich die insgesamt 190 Höhenmeter und zahlreichen Waldtrails bewältigen möchte, dann sind die Anstiege erheblich anstrengender als im sonst üblichen Feierabendrunden-Modus. Insbesondere eine bis zu 26 Prozent steile, grob geschotterte Rampe verlangt mir ab der ersten Runden alles ab. „Wie soll ich hier noch rauffahren in meiner 5., 6. oder 7. Runde?“ frage ich mich. Das tolle Publikum an verschiedenen Stellen der Strecke feuert lautstark wie ausdauernd alle Fahrer an, das setzt ungeahnte Kräfte frei.

Zwischen den einzelnen Turns geht es vor allem darum zu relaxen, die Beine zu lockern und Energie für die nächste Runde zu sammeln. Ich bin die einzige Frau im Team, und meine Jungs geben alle richtig Gas, sodass ich viel mehr Runden fahren muss als mir eigentlich lieb ist. Aber hier zählt jeder Fahrer gleich, da hilft kein Mimimi, denn alle strengen sich gleich an, egal, welche Zeit am Ende herauskommt.

In der Nacht zu fahren, ist ein besonderes Erlebnis: Die Wege sehen im Schein des Scheinwerfers anders aus, die Strecke wird immer ausgefahrener, die ein oder andere Kurve und Wurzel kommt doch überraschend. Wir wechseln den Rhythmus, damit jedem im Team eine längere Nachtruhe vergönnt ist. Aus meiner Nachtruhe wird nichts, denn auf der Alm ist die Party voll im Gange. Die Zeit zwischen ein und drei Uhr nachts wechseln Christoph und ich uns ab, während die anderen vier greenzone-Biker auf dem Feldbett, der Massageliege, im Auto oder auf einem Stuhl schlafen.

Sonntag Morgen sechs Uhr. Das letzte Viertel und der Tag sind angebrochen. Endspurt Team greenzone biking liegt auf einem sehr guten 8. Platz. Auch wenn es letztendlich darum geht gegen sich selbst zu kämpfen, erwacht doch der Ehrgeiz. Den Platz wollen wir halten, also mobilisiert jeder seine verbleibenden Kräfte. Jeder Minianstieg fühlt sich in meinen Beinen an wie ein Alpenpass. Ruhig weiteratmen, auch wenn der Puls rast. Tritt für Tritt erklimme ich bis zu meiner achten und letzten Runde den Schweineberg I und II im Sattel. Ich hätte gestern keinen Pfifferling darauf verwettet, dass mir das gelingen könnte…

Um 11.57 Uhr der letzte Fahrerwechsel. Christian hat nochmal alles gegeben, um dem Team die 50. Runde zu ermöglichen. Glücklich, mit strahlenden Gesichtern liegen sich am Ende alle in den Armen; wir sind selbst erstaunt, was wir geschafft haben.

Und warum tut man sowas nun?

Um zu erleben, dass die eigenen körperlichen Grenzen weit außerhalb dessen liegen, was man sich vorher vorstellen konnte. Um zu erfahren, dass der Kopf den Körper zu ungeahnten Leistungen führen kann. Um von einem Team getragen und angesport zu werden, dass die Leistung jedes Mitglieds anerkennt, weil alle ihr Bestmögliches gegeben haben. Um den persönlichen Schweinehund 24 Stunden lang besiegt zu haben. Vielen Dank an greenzone biking für dieses wundervolle, mega anstrengende, schlaflose Wochenende! Und nächstes Jahr? Tja, ich wäre wohl wieder dabei…

 

 

 

Trikotbestellung 2019

Wir bestellen unsere Trikots bei der Firma Maisch, mit denen wir super Erfahrungen gemacht haben, besonders was die Qualität angeht. Maisch produziert in Deutschland, so dass wir lange Transportwege umgehen können.

Was gibt es denn überhaupt alles? (klickt aufs Bild für eine größere Darstellung)

Zudem werden wir dieses Jahr ganz neu noch zwei Westen Modelle im Angebot haben.

Sommereweste (65€): Ultralight-Funktionsfaser in Profiqualität. Extra hoher Stehkragen, Seitenstreifen, Armausschnitt mit eingenähtem Gummi. Rutschhemmender Silikonbund. Keine Rückentasche. Sehr klein faltbar, passt ideal in Trikottasche.

Winterweste (72€): Innen angerauter Thermo-Membranstoff. RV durchgehend. Rückentasche mit RV und Reflexstreifen.

​Schreibt uns eure Bestellung bis zum 17.06.2019

  Kurzarm Trikot: 56€
Die kurzarm Trikots haben 3 Rückentaschen und einen verdeckten Reißverschluss, so dass das schone Design nicht zerstört wird. Der Reißverschluss ist 40cm lang und besitzt oben am Hals eine sogenannte Zipper-Garage. Dadurch kratzt der Reißverschluss nicht unangenehm.
Unten am Bündchen ist ein rutschhemmendes Silikongummi eingearbeitet.
Herren- und Damenschnitt möglich!
   Freeride Shirt: 70€
Das Freeride Shirt ist ein lässiger Begleiter auf allen Trails. Es sitzt bequem wie ein TShirt, aber lässt dich dank Funktionsstoff nicht im Stich, auch wenn es mal heiß hergeht…
 DSCF3864_Bildgröße ändern Langarm Trikot: 70€
Die langarm Trikots haben ebenfalls 3 Rückentaschen, einen verdeckten Reißverschluss und eine Zipper-Garage. Sie haben zudem eine angeraute wärmende Innenseite, so das es auch bei kühleren Temperaturen keine Ausrede zum radeln mehr gibt.
 DSCF3867_Bildgröße ändern Membranjacke Unisex: 81€
Diese Jacke ist eine leichte Wind- und wasserdichte Funktionsjacke.
Sie hat keine Rückentaschen, aber dafür eine praktische Tasche auf der Vorderseite (siehe Foto).
Super bei unbeständigem Wetter!
 DSCF3868_Bildgröße ändern Winterjacke Unisex: 110€
Diese Winterjacke besitzt innen einen angerauten Thermo-Membranstoff, eine sehr gute Wärmeisolierung und ist zudem noch  Atmungsaktiv. Die Rückentasche ist mit einem Reißverschluss und Reflexstreifen ausgestattet. Die Ärmel haben ein enganliegendes weiches Bündchen.
  Trägerhose: 85€
Die Trägerhosen haben einen so genannten 2nd Skin Kompressionsstoff im funktionellen Rennschnitt. Zu dem haben die Hosen Flachnähte für einen hohen Tragekomfort.
Die Hose gibt es auch mit einem speziellen Polster für Damen!
 Größentabelle Hier gibt es eine Übersicht zu den Trikotpassformen. Bitte beachtet, dass es auch einen Damenschnitt gibt, der deutlich taillierter ist.

Zuckerspiel 2018

Am 07. April 2018 war es wieder so weit. Das wunderbar familiäre 8. Zuckerspiel fand in Wuppertal mit Startpunkt am Sportpark des SV Bayer statt. Was das ist???? Na definitiv kein Zuckerschlecken oder Kinderspiel, denn bei dieser Laufveranstaltungen mit einer Halbmarathonstrecke und einem 10km Lauf geht es hauptsächlich auf Waldwegen ordentlich rauf und runter. So hat der Halbmarathon zarte 800HM und der 10km Lauf kommt mit 360Hm auch nicht zu knapp daher. Und was machen wir da??? Wir waren mal wieder als „Begleitfahrzeuge“ dabei. Thomas führte den 21km langen Halbmarathon an und Christoph hielt die Läufer unterwegs zusammen. Auf der 10km Strecke fuhr Christian vorne weg und Silvia motivierte die Läufer verteilt im Feld.

Auf dem Rad hat man „gegen“ so einem Läufer am Berg kaum eine Schnitte. Wenn der Radler im Vergleich bergab ordentlich entspannen kann, muss er bergauf um so mehr ackern. Thomas hatte sich dieses Jahr als Führungsfahrer für die 21km Strecke motorisierte Unterstützung in Form eines E-Bikes besorgt. So waren die zahlreichen Anstiege schnell weg pedaliert. Dieses Jahr war das Wetter auch extrem gnädig, so dass bei schönen 20°C auch beste Stimmung herrschte. Eine sehr zu empfehlende Veranstaltung, die von tollen Menschen organisiert wird.
Zum Abschluss haben wir uns dann noch mit ein paar Kaltgetränken im Biergarten belohnt 😀

Wer mal Interesse an einem sehr guten Sortiment an E-Bikes aller Arten und Bauweisen hat, sollte mal im e-motion Technologies Premium Shop in Velbert im Flandersbacher Weg 2 vorbei schauen. Portemonnaie besser zu Hause lassen, denn die haben wirklich für jeden was dabei. Da wird man schnell schwach 🙂

Trikotbestellung 2018

Wir bestellen unsere Trikots bei der Firma Maisch, mit denen wir super Erfahrungen gemacht haben, besonders was die Qualität angeht.

Was gibt es denn überhaupt alles? (klickt aufs Bild für eine größere Darstellung)

  Kurzarm Trikot: 45€
Die kurzarm Trikots haben 3 Rückentaschen und einen verdeckten Reißverschluss, so dass das schone Design nicht zerstört wird. Der Reißverschluss ist 40cm lang und besitzt oben am Hals eine sogenannte Zipper-Garage. Dadurch kratzt der Reißverschluss nicht unangenehm.
Unten am Bündchen ist ein rutschhemmendes Silikongummi eingearbeitet.
Herren- und Damenschnitt möglich!
  Freeride Shirt: 44€
Das Freeride Shirt ist ein lässiger Begleiter auf allen Trails. Es sitzt bequem wie ein TShirt, aber lässt dich dank Funktionsstoff nicht im Stich, auch wenn es mal heiß hergeht…
 DSCF3864_Bildgröße ändern Langarm Trikot: 50€
Die langarm Trikots haben ebenfalls 3 Rückentaschen, einen verdeckten Reißverschluss und eine Zipper-Garage. Sie haben zudem eine angeraute wärmende Innenseite, so das es auch bei kühleren Temperaturen keine Ausrede zum radeln mehr gibt.
 DSCF3867_Bildgröße ändern Membranjacke Unisex: 81€
Diese Jacke ist eine leichte Wind- und wasserdichte Funktionsjacke.
Sie hat keine Rückentaschen, aber dafür eine praktische Tasche auf der Vorderseite (siehe Foto).
Super bei unbeständigem Wetter!
 DSCF3868_Bildgröße ändern Winterjacke Unisex: 110€
Diese Winterjacke besitzt innen einen angerauten Thermo-Membranstoff, eine sehr gute Wärmeisolierung und ist zudem noch  Atmungsaktiv. Die Rückentasche ist mit einem Reißverschluss und Reflexstreifen ausgestattet. Die Ärmel haben ein enganliegendes weiches Bündchen.
  Trägerhose: 75€
Die Trägerhosen haben einen so genannten 2nd Skin Kompressionsstoff im funktionellen Rennschnitt. Zu dem haben die Hosen Flachnähte für einen hohen Tragekomfort.
Die Hose gibt es auch mit einem speziellen Polster für Damen!
 Größentabelle Hier gibt es eine Übersicht zu den Trikotpassformen. Bitte beachtet, dass es auch einen Damenschnitt gibt, der deutlich taillierter ist.

Night on Bike 2017

Wow…was für ein Rennen…. Vom 22. auf den 23. Juli 2017 fand in Radevormwald wieder ein absolut erstklassiges Event, die Night on Bike, statt. In diesem Jahr war alles ein bisschen anders. Neuer Start/Ziel Ort, für uns ein Fahrerlager im Camper Bereich der nicht direkt an der Strecke lag, modifizierte Strecke, mehr Teilnehmer.
Hier schon mal vorab das Fazit: SENSATIONELL
Eine wirklich super Veranstaltung, die trotz der „Vergrößerung“ immer noch ein tolles Flair hat. Man trifft viele  befreundete Fahrer und Teams und auch auf der Strecke geht es deutlich gesitteter zu als bei manch anderen vergleichbaren Veranstaltungen.

Für uns ging es im 6er Team an den Start zum 12 Stunden Rennen. Auch dies war dieses Jahr eine Neuerung, denn es bestand die Möglichkeit zwischen einem 12 Stunden und einem 24 Stunden Rennen zu wählen. Zudem gestaltete sich in diesem Jahr äußerst schwierig ein komplettes 6er Team an den Start zu bekommen. Durch Krankheit, Verletzungen und geänderte Urlaubspläne fielen insgesamt 4 der planmäßigen FahrerInnen aus. Sophie, Leon, Matthias, und Silvia konnten nicht mitfahren. Gar nicht so einfach auf die schnelle ein paar neue Verrückte zu finden, die Lust haben sich auf so eine Veranstaltung einzulassen. Aber Haci, Basti, Christoph und Carsten sprangen ein und so war unser Team wieder voll einsatzbereit.

Carsten war der spontanste, der erst 15 Minuten vor Rennbeginn (um 21 Uhr am Samstag) noch schnell sein Fahrrad holte und die Nacht mit uns im Rennfieber verbrachte. Es lief sehr gut für uns und wir konnten es kaum glauben, dass wir uns in der Live Ergebnisübertragung immer unter den ersten 3 Plätzen befanden. Dadurch angespornt konnte uns das wirklich schlechte Wetter mit Gewitter, viel Regen und extrem schlammigen und rutschigen Trails auch nicht mehr bremsen.
Letztendlich haben wir 18 Runden abgespult und damit den 1. Platz erreicht! Das kann sich sehen lassen 🙂

 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Organisatoren der Night on Bike bedanken. Wieder mal war dies eine großartige Veranstaltung, die hoffentlich noch lange den gleichen Charme beibehält.

 

 

 

grill & bike Tour 24.06.2017

Am vergangenen Samstagnachmittag den 24.06.2017 fand unsere grill & bike Tour statt. Man könnte auch grillzone biking sagen. Insgesamt nahmen 21 MountainbikerInnen an unserer Tour teil…. Ehemalige Kursteilnehmer, Teamfahrer und „Sympathisanten“ 🙂 Zusammengefasst super Leute!
Wir hatten eine 35km Tour geplant, die allerdings auch einige Höhenmeter in sich hatte. Aber jede Bergaufstrapaze sollte auch mit einer Trailabfahrt belohnt werden. Aber nicht nur das, denn am Ende der Tour warteten schon kühle Getränke und Würstchen vom Grill auf uns. Die Tour war wohl anstrengend, denn die 70 Grillwürstchen gingen restlos weg. Bis 23.30 Uhr saßen wir noch gemütlich zusammen und es war schön zu sehen, wie neue Kontakte unter den MitfarerInnen geknüpft werden konnten… Fazit: Herrlich!!!! 🙂

Pedelec??? Wir testen das mal :-)

Am 06.05.2017 fand in Wuppertal zum vierten Mal der WHEW100 statt. Ein 100km langer Ultramarathon, der als Staffel, Run & Bike Team oder im unglaublichen Solo Modus absolviert werden kann. Und was haben wir damit zu tun? Tja, unsere Aufgabe war es die Strecke für die Läufer zu markieren. Als sinnvoll hat es sich erwiesen bereits am Vortag die ersten 20-25 km zu markieren. Am Tag des Ultramarathon starten wir dann um 5 Uhr morgens mit der „restlichen“ Markierung, 2 Stunden bevor für die Läufer der Startschuss ertönt.
Das permanente Anhalten, Absteigen, Flatterband anbinden und Kreidepfeile sprühen nimmt eine ganze Menge Zeit in Anspruch, aber das ständige wieder anfahren müssen (ca. alle 500 Meter) geht dann auch echt in die Knochen.
Aber die Rettung lag ganz nah. Denn seit kurzer Zeit gibt es in Wuppertal ein tolles neues Angebot. Das Projekt switch-e und die Wuppertalbewegung e.V. bieten in Kooperation mit der in Wuppertal ansässigen Firma Karl Deutsch als Sponsor E-Bikes zum Ausleihen an. Das ganze läuft unter dem Namen rent a bike – Eskesberg. Eine gute Sache, denn die Urbane Mobilität soll damit gefördert werden.

Die Fahrräder mit Elektroantrieb können direkt an der Nordbahntrasse, am Sportparkt Eskesberg, geliehen werden. Die Öffnungszeiten sind hier sehr Nutzerfreundlich.

Es gibt verschiedene Modelle an Fahrrädern im Angebot. Wir haben uns für unsere Markierungsausfahrt einmal das Venus M 27,5 Zoll Sport Bike mit einem 250W starken Mittelmotor und einem integriertem Lithium Ionen Akku von Samsung und das Full-E 27+ mit 400Wh Samsung Akkuzellen geliehen.
Unsere wichtigste Anforderung an die E-Bikes war, dass die Akkus die 100 km lange Strecke durchhalten. Denn aufgeben wäre keine Options, denn die Läufer des Ultramarathons sitzen uns ja im Nacken.

Oliver Klass von switch-e übergab uns die beiden E-Bikes am Freitagnachmittag persönlich am Mirker Bahnhof, wo der WHEW100 am nächsten Tag starten sollte. Nach einer kurzen Einweisung konnten wir auch direkt unsere geplanten ersten 20 Markierungskilometer in Angriff nehmen. Mit Flatterband und Sprühkreide ausgerüstet machten wir uns auf den Weg. Hier reichte kein Rucksack, sondern wir mussten unser Material in Packtaschen transportieren, was dank des Gepäckträgers am Full-E kein Problem war.
Schnell war klar, die Markierungsaufgabe wird dieses Mal deutlich entspannter verlaufen.
Bei leichtem Druck aufs Pedal gab der Elektromotor sofort seine Kraft frei und wir kamen schnell auf Geschwindigkeit. Die beiden E-Bikes gingen gut nach vorne…so macht das Spaß J
Nach der kurzen Pre-Markierungsausfahrt ging es nach Hause, um die Akkus der E-Bikes für den nächsten Tag zu laden, aber um auch die eigenen Akkus wieder aufzufüllen.
Am Samstag ging es dann um 5 Uhr morgens wieder zum Mirker Bahnhof, um unsere Mission zu erfüllen. Wir kamen gut voran, da die ersten 20km ja präpariert waren und wir erstmal ein bisschen Gas geben konnten. So macht Radfahren um 5 Uhr morgens dann auch so richtig Spaß.
Die Räder haben beide die Möglichkeit die Unterstützung durch den E-Antrieb in 5 Stufen zu regulieren. Wir nutzten beide hauptsächlich Stufe 2-3, da die Strecke über die diversen ehemaligen Bahntrassen flach ist. Uns war die „Unterstützung“ beim Anfahren besonders wichtig und da taten beide E-Bikes einen verdammt guten Job. Das permanente Stop & Go war mit den E-Bikes überhaupt kein Problem mehr.
Trotzdem blieb ein wenig die Sorge, wie weit die Akkus denn halten würden. Da die E-Bikes bedingt durch ihren E-Antrieb auch deutlich schwerer sind als „normale“ Fahrräder, wäre ein Ausfall der Akkus unterwegs eine kleine Katastrophe gewesen. Um es nicht darauf ankommen zu lassen, hatten wir zwei Tauschakkus mit im Gepäck. Nach 73,5km war es dann aber soweit, der Akku des Full_E 27+ war leer und keine 100 Meter weiter war auch der Akku des Venus M an seinem Ende angekommen. Die Akkus lassen sich super einfach tauschen und so konnte es auch schnell weiter gehen. Um ehrlich zu sein hätten wir nicht damit gerechnet, dass die Akkus so lange halten. Unser Anspruch, alle 500 Meter vom Stillstand wieder auf Maximalgeschwindigkeit zu beschleunigen, war ja schon ein anderer, als im alltäglichen Gebrauch eines E-Bikes.
So war das Erreichen von 73,5km mit einer Akkufüllung schon beeindruckend.

Die beiden E-Bikes machen richtig Spaß. Allerdings hätten wir uns noch ein bis zwei schwerere Gänge gewünscht, da wir besonders auf dieser sehr flachen Strecke oft ans Geschwindigkeitslimit geraten sind, da die Trittfrequenz zu hoch wurde um entspannt dahinzugleiten.

Wir hatten bezüglich des Sitzkomforts vorab ein bisschen Panik. 100km auf einem „fremden“ Fahrrad zu fahren kann auch so richtig nach hinten losgehen. Alles tut weh, man kann nicht mehr sitzen und weiß nicht, wie man die Strecke überleben soll. Wir haben beide nicht damit gerechnet, aber uns tat nichts weh. Wir haben super auf den beiden E-Bikes gesessen und sind noch nie so entspannt über die Ziellinie nach unserem Markierungsjob gefahren.

Wer auch mal Lust hat Wuppertal auf dem E-Bike zu erkunden und bei den vielen Hügeln nicht ins Schwitzen kommen möchte, sollte sich das Angebot von rent a bike – Eskesberg mal genauer anschauen oder einfach mal am Sportpark Eskesberg vorbei gehen!

Vielen Dank an dieser Stelle an Oliver Klass von switch-e, der uns ganz problemlos mit den beiden E-Bikes versorgt hat.

 

Bergische Velo 2017

Am 02.04.2017 fand die Bergische Velo Fahrradmesse, dieses Mal schon in der 3. Auflage, in Wuppertal statt. Mehr als 35 Aussteller präsentierten ihr Angebot rund um das Thema Fahrrad. Egal, ob es das neuste E-Bike, das innovativste Zubehör, schönste Reiseziele oder coolstes Trikot zu bestaunen gab…bei dem herrlichen Wetter kamen die Leute in Massen zur Messe. 

Wir hatten für dieses Jahr wieder unser wunderbares Sprintrennen geplant. Wir wollten eine neue Sprintanlage an den Start bringen und haben uns schon Wochen im Vorfeld die Nächte um die Ohren geschlagen. Aber wie das Schicksal nun manchmal so will, nämlich fies und gemeinsein, mussten wir uns in der Nacht vor der Bergischen Velo doch eingestehen, dass die Technik doch noch nicht so will, wie wir es wollen. Also blieb uns nichts anderes übrig, als noch mitten in der Nacht alle Utensilien für die „alte“ Anlage zusammen zu suchen.
Am Tag der Messe stimmte uns das tolle Wetter zunächst positiv und wir bauten zügig unsere grüne Oase oder auch Messestand auf. Für 13 Uhr war der Oberbürgermeister Herr Mucke angekündigt, der schon fast traditionell ins Rennen gehen sollte. Aber leider mussten wir ihm dann mitteilen, dass dieses Jahr das Sprintrennen auf der Bergischen Velo 2017 nicht stattfinden kann. Warum? Naja, als alles aufgebaut war und wir gerade den letzten Testlauf starten wollten, mussten wir feststellen, dass irgendjemand quer durch unseren Messestand gelaufen ist und einen dicken Fußabdruck auf unserem Notebook hinterlassen hat, das somit nicht mehr funktionstüchtig war. Das war echt ein Schock und wir konnten die Sprintanlage gefrustet wieder abbauen.

Trotzdem hatten wir viel Spaß bei der Messe. Es kamen viele Menschen vorbei und interessierten sich für unser Angebot. Viele bekannte Gesichter, ehemalige Kursteilnehmer, mit denen man mal wieder ein bisschen quatschen und den Tag genießen konnte und viele unbekannte Gesichter, die man vielleicht im Rahmen eines Kurses näher kennen lernen wird.
Bergische Velo Fahrradmesse – eine durchaus gelungene Veranstaltung mit viel Potenzial.
Und definitiv eine Bereicherung für Wuppertal

 

Night on Bike 2016

ThomasVom 9. auf den 10. Juli 2016 fand in Radevormwald die legendäre Night on Bike statt. Ein 16 Stunden Rennen auf einem 12km Rundkurs mit knappen 200Hm. Guten Veranstaltungen werden automatisch immer größer und auch die Night on Bike wächst….und trotzdem ist es eins der schönsten Rennveranstaltungen in der Region, bei der man sich irgendwie auch wie zu Hause fühlt.

Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind mit einem 6er Team an den Start gegangen. Abgesehen von der Aufregung vor dem Rennen, gab es noch ein weiteres Highlight, denn unser neuer Pavillon im schicken greenzone biking Design wurde kurz vor der Veranstaltung geliefert und konnte nun endlich aufgebaut werden. Hier gilt nochmal ein ganz besonderer Dank unserem fantastischen Hauptsponsor, den Küpper Bros., die uns auch in diesem Jahr wieder wunderbar unterstützen.

DSC_1029Das Rennen startete am Samstag  um 19 Uhr, so dass wir den Nachmittag nutzen konnten unser Lager zu errichten. Schnell wurde klar, verhungern werden wir nicht, denn Lebensmittel gab es etwa für 60 Leute…das sollte reichen.
Das Besondere, im Vergleich zu anderen Rennen, ist bei der Night on Bike, dass die Fahrerwechsel direkt am jeweiligen Teamlager stattfinden, da diese direkt an der Strecke sind. So ist die Gefahr, dass mal einer verpennt doch relativ gering.
Christian startete als erster ins Rennen. Das war eine gute Entscheidung, da er schnell aus dem großen Getümmel am Start raus kam. Es folgten dann Thomas, Sophie, Matthias, Silvia und Leon.
Das Rennen verlief für uns alle ohne Stürze oder Materialschäden… Aber ein bisschen Action muss ja sein, wird ja sonst auch langweilig… Deswegen sind wir einfach mal mit nur 5 Rädern angereist. Und zu wenig Pedale und na gut….auch zu wenig funktionstüchtige Schuhe. Letzteres kann man einfach mit einer schicken Lage Gewebeband in den Griff bekommen, ist nur beim Ausziehen etwas nervig J Ok… wir hatten auch  einen Helm zu wenig dabei, aber das konnten wir noch unterwegs klären.

Matthias...wer kann, der kann!Das Wetter spielte an dem Wochenende absolut mit und die Strecke konnte vorher noch ein wenig abtrocknen. Eine wirklich tolle Strecke, da es hier auch mal ein paar Mountainbike spezifische Abfahrten in Form von Wurzeltrails gibt. Ein wahrer Schweinehund war der so genannte  Schweineberg. Steil, schmal, glitschig, lang….das triffts wohl ziemlich genau. In der Nacht noch glitschiger, wenn so langsam die Feuchtigkeit hochsteigt….aber was solls, hoch muss man ja und oben wurde man dann auch schon von einer wilden Partymeute in der eigens dafür erbauten Alm in Ispingrade in Empfang genommen. Das muss ja generell mal gesagt werden: Die Zuschauer waren großartig. Hier wurde jeder angefeuert, egal wie spät es mittlerweile schon war.
Abgesehen von dem hohen Trailanteil, der Alm oben am Schweineberg und dem tollen Publikum ist auch die Streckenführung durch die Schule eine verrückte Sache. Wer hat sich nicht schon immer mal gewünscht mit dem Rad durch die Aula zu brettern….eine Traum wurde war J
Die Nacht ist dann doch immer länger als man denkt und irgendwie will der Körper auch nicht um 3 Uhr Nachts nochmal aufs MTB steigen um dann eine Runde zu fahren…aber da musste er durch, egal ob er mit Krämpfen drohte und diese Drohungen auch wahr machte. Eine wunderbare Entschädigung ist es dann die erste Runde bei Sonnenaufgang zu fahren….
Leon, Silvia, Thomas, Sophie, Matthias und ChristianUns ging es um den Spaß im Team. Das Miteinander. Gemeinsam an einem tollen Rennen teilnehmen. Sich gegenseitig motivieren. Dekadent den Webergrill zu befeuern J
Wir haben letztendlich den 7. Platz gemacht…. Wir hätten es sogar noch auf Platz 6 geschafft, aber wir haben dann in der vermeintlich letzten Runde doch lieber kurz vor Ziel auf dem Marktplatz die Flasche Sekt geöffnet und auf eine tolle gemeinsame Zeit und ein tolles Rennen angestoßen.

 

 

Ölbergsprint 2016

DSC_0793Auch in diesem Jahr hatten wir unseren „legendären“ Ölbergsprint auf dem hiesigen Ölbergfest aufgebaut. Das Fest war wieder mal super gut besucht und wir konnten auf unserer Sprintanlage sage und schreibe 146 Teilnehmer begrüßen. Zu den ganz prominenten Gästen gehörte Oberbürgermeister Andreas Mucke, der im Sprint über 500m eine hervorragende Zeit von 22:88s daher legte. Dies reichte allerdings nicht, um den Highscore des Tages zu knacken Bei den Herren bewiesen Marc Hegmann mit einer Zeit von 18:37s und bei den Frauen Judith Eberlein mit 22:66s fantastisch flotte Beine. Bis spät in die Nacht wurde noch fleißig gesprintet, aber an den Highscore vom Nachmittag kam zu später Stunde keiner mehr ran 🙂

Hier ein paar Fotoimpressionen: